Nach dem Pokalspiel des FC in Emden gab es Stimmen in den Medien, z. B. in der ARD-Sportschau, die Lukas Podolski eine Tätlichkeit gegen seinen Gegenspieler Willms unterstellten. Der Sachverhalt wurde beim DFB heute geprüft. Ergebnis: Es wird keine Ermittlungen gegen den Nationalspieler geben, da der DFB – zurecht – Voraussetzungen für krass sportwidriges Verhalten nicht als erfüllt ansieht. FC-Manager Michael auf der offiziellen FC-Homepage zum Sachverhalt:
“Hier wurde versucht mit einer sehr einseitigen Berichterstattung in einem bestimmten Medium ein Zerrbild unseres Spielers zu erzeugen. Lukas hat einen einwandfreien Charakter. Das beweist er jeden Tag hier beim 1. FC Köln aufs Neue. Die Tatsache, dass die DFB-Sportgerichtsbarkeit nichts in Richtung Lukas Podolski unternimmt, beweist, dass da aus einer gewissen Richtung zu früh losgeschossen worden ist.“
Gegen den Emdener Spieler Paolo Rizzo, der Lukas Podolski als ‘Arschloch’ beschimpfte, wird der DFB hingegen Ermittlungen aufnehmen.
UPDATE vom 6. August 2009: Das Sportgericht des DFB hat Paolo Rizzi zu einer Geldstrafe in Höhe von 300 Euro verurteilt. Der Emdener Spieler stimmt dem Urteil zu – damit ist das Urteil rechtskräftig und die “Arschloch-Affäre” abgeschlossen.