Uth wechselt nach Heerenveen.

Kurzmitteilung

Der FC bestätigte am Donnerstag den nächsten Abgang: Nachwuchsstürmer Mark Uth wechselt zum niederländischen Erstligisten SC Heerenveen. Uth gehörte in der abgelaufenen Saison zum Bundesliga-Kader des FC, konnte sich dort allerdings nicht durchsetzen und kam stattdessen in der U21 zum Einsatz, wo er in 14 Einsätzen 9 Tore erzielen konnte.

Rensing nach Bremen, Lanig nach Hoffenheim?

Kurzmitteilung

Der FC-Kader wird in der kommenden Saison ein anderes Gesicht haben – soviel ist schon jetzt sicher. Dass dazu auch einige Leistungsträger gehören werden, die man auch beim Neuaufbau in der 2. Liga brauchen könnte, ist unvermeidbar: Nach einem Bericht des ‘Express’ soll Michael Rensing in Bremen im Gespräch sein, Martin Lanig soll vor einem Wechsel nach Hoffenheim stehen. Vor allem der Wechsel von Torhüter Rensing ist mehr als schmerzhaft…

Büskens wird nicht FC-Trainer, Schaefer nicht Sportdirektor.

Zuletzt wurden in den Medien zwei Personalien hoch gehandelt: Mike Büskens, Aufstiegstrainer der SpVgg Fürth, wurde als neuer FC-Trainer gehandelt, Frank Schaefer als neuer Sportdirektor. Heute nun wurden beide Spekulationen beendet:

Mike Büskens erteilte dem FC eine Absage und steht nicht für das Traineramt beim Bundesliga-Absteiger zur Verfügung. Stattdessen wird er wohl seinen Vertrag in Fürth verlängern. Die Trainersuche beim FC geht also weiter… Und auch auf der Position des Sportdirektors muss der FC weitersuchen. Frank Schaefer teilte heute mit, dass er künftig als Assistent des noch zu einzustellenden Sportdirektors beim FC arbeiten werde.

Allerdings scheint zumindest in der Sportdirektor-Frage eine Lösung in Sicht. FC-Vizepräsident Toni Schumacher sagte bei einer Podiumsdiskussion, man könne keine Spieler verpflichten oder einen neuen Trainer einstellen „ohne das Okay vom Sportdirektor zu haben“. Man darf also gespannt sein, ob es hier entgegen den Äußerungen von Geschaftsführer Claus Horstmann doch zu einer schnellen Lösung kommt.

Am vergangenen Wochenende erteilte dem FC bereits der hoch gehandelte Jörg Schmadtke eine Absage. Schmadtke, derzeit bei Hannover 96 unter Vertrag, schloss aus, in naher Zukunft einen Posten beim FC einzunehmen.

Mannschaft wird “neu komponiert”.

Unmittelbar nach der Pressekonferenz zum Bayern-Spiel gaben der neue Präsident des FC, Werner Spinner, und Geschäftsführer Claus Horstmann ein Presse-Statement zur Situation nach dem fünften Abstieg ab. Darin betonte Horstemann, dass es zahlreiche Gründe für diesen Abstieg gab – sowohl im sportlichen Bereich, als auch neben dem Platz. Persönliche Konsequenzen schloss Horstmann aus. Es gehe nun darum, die richtigen Lehren aus dieser Saison zu ziehen und die richtigen Entscheidungen für die Zukunft des FC zu treffen. Dazu gehöre auch, eine passende sportliche Führung – d. h. Trainer und Sportdirektor – zu finden. Allerdings ist hier nicht mit schnellen Entscheidungen zu rechnen, denn es gehe jetzt nicht um “spektakuläre Präsentationen”, sondern um die richtigen Entscheidungen.

Was den Kader für die kommende Saison angeht, ließ sich Horstmann kein Statement entlocken. Nach den Erfahrungen aus dieser Saison müsse die Mannschaft allerdings “neu komponiert” werden. Klar scheint jedoch, dass Assani Lukimya von Fortuna Düsseldorf nicht zum FC wechseln wird. Zwar wurde dieser Transfer bereits Mitte März vermeldet, allerdings hielt sich der Spieler die Option offen, nur in die erste Liga zu wechseln. Horstmann zeigte sich wenig optimistisch, dass Lukimya auch für die zweite Liga zum FC kommen wird.

So oder so: Nach dem fünften – und zugleich dem unnötigsten – Abstieg des FC stehen uns spannende Wochen bevor…

Der FC ist abgestiegen.

Der letzte Spieltag brachte keine Überraschung: Während der FC die erwartete Niederlage gegen die Bayern kassierte, gewann Hertha BSC Berlin sein Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim mit 3:1. Damit überholen die Berliner am allerletzten Spieltag  den FC, der damit den direkten Gang in die zweite Liga antreten muss. Für die Kölner ist das bereits der fünft Abstieg in die zweite Liga seit 1998. Und soviel ist klar: Der Abstieg ist für den FC genauso verdient, wie ihn sich dich Berliner verdient hätten.

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Podolski-Wechsel: Bis zu 20 Millionen für den FC?

Offiziell wurde über die Transfer-Modalitäten zum Wechsel von Lukas Podolski nach London Stillschweigen vereinbart. Aber natürlich wird in den Medien über die Ablösesumme spekuliert, die der FC für seinen besten Spieler erhalten wird. Häufig ist von 13 Millionen Euro und zwei Ablösespielen die Rede.

Das Nachrichtenmagazin ‘Focus’ bringt jedoch ganz andere Zahlen in die Verlosung. So soll der Wechsel von Lukas Podolski zum FC Arsenal dem FC im Optimalfall 20 Millionen Euro in die (leeren) Kassen spülen. Der Betrag splittet sich demnach in eine feste Ablöse in Höhe von 14 Millionen, die in Raten fließen soll, sowie Sonderzahlungen bei jedem Champions-League-Einsatz von Podolski beim FC Arsenal in der kommenden Saison. Außerdem sollen bis zu fünf Millionen Euro über zwei Ablösespiele eingenommen werden.

Etwa 2,6 Millionen Euro des Erlöses kassieren private Investoren, die vor drei Jahren die Rückkehr von Lukas Podolski nach Köln mitfinanziert haben. Bleibt zu hoffen, dass der Vertrag zwischen dem FC und Arsenal Londen so gestaltet ist, dass sich die Ablösesumme im Falle eines Kölner Abstiegs nicht auf ein Minimum reduziert – häufig war in den Medien für den Fall eines Abstiegs von einer festgeschriebenen Ablösesumme in Höhe von nur sechs Millionen Euro die Rede…

Podolski wechselt nach London: Eine Transferbestätigung zur Unzeit.

Noch gestern Vormittag verkündete FC-Vizepräsident Toni Schumacher, dass man einen neuen Sportdirektor nicht während der noch laufenden Saison vorstellen würde – dadurch würde nur unnötig Unruhe geschaffen und die Konzentration auf das Wesentliche gestört werden. Umso erstaunlicher war dann diese Meldung des FC am heutigen Nachmittag:

Lukas Podolski wird zum Beginn der Saison 2012|2013 zum englischen Premier League Club FC Arsenal wechseln. Darauf verständigten sich die beiden Vereine und der Spieler.

Nicht die Tatsache, dass der Transfer nun als perfekt gemeldet worden ist, sondern der Zeitpunkt wirft Fragen auf. Dass Podolski nach London wechseln würde, das war abzusehen. Aber hätte man sich die endgültige und offizielle Bestätigung nicht noch bis nach dem letzten Saisonspiel und einer eventuellen Relegation aufheben können? Denn eins ist klar: Diese Meldung wird die Vorbereitung der Mannschaft auf das existenziell wichtige Heimspiel gegen die Bayern am kommenden Samstag stören und die Medienschar wird sich auf Lukas Podolski stürzen. Und gerade in einer Phase, in der es in den Medien ruhig wurde um diesen Transfer, hätte man mit Sicherheit noch einige Tage abwarten können…

Bleibt also zu hoffen, dass die Verhandlungsführer des FC wenigstens ein sattes Ablöse-Paket schnüren konnten, das sich im Abstiegsfall – der ja so abwegig nicht ist – nicht in Luft auflöst. FC-Geschäftsführer Claus Horstmann jedenfalls kündigte an, die Einnahmen in die Mannschaft und in den Nachwuchs investieren zu wollen:

Die frühe Wechsel-Entscheidung gibt uns dennoch Planungssicherheit. Das ist gut so. Wir werden die Chance nutzen, den Transfererlös in die Qualität der Profi-Mannschaft sowie in die Nachwuchsförderung zu investieren.

Lukas Podolski selbst verkündete seinen Wechsel auf seiner Facebook-Seite und betonte dort noch einmal seine besondere Beziehung zum FC:

Ich habe mich nicht gegen den FC, sondern für diese tolle Chance in meiner sportlichen Laufbahn entschieden. Die Entscheidung für diesen Schritt ist mir nicht leicht gefallen, da der 1. FC Köln, die Fans und die Stadt für mich etwas ganz Besonderes sind. Ich werde den FC immer in meinem Herzen tragen. Wir müssen jetzt gemeinsam alle Kräfte bündeln und uns ausschließlich auf den Klassenerhalt konzentrieren.

Und wenn Lukas Podolski davon spricht, alle Kräfte bündeln zu müssen, dann ist er einer der wenigen aus der aktuellen FC-Mannschaft (wenn nicht der einzige…), dem man das auch glauben kann! Man kann absolut sicher sein, dass sich Podolski nicht zum zweiten Mal nach 2006 als Absteiger verabschieden will!

Schumacher: Schaefer bleibt nicht Trainer.

Der neue Vizepräsident des FC, Toni Schumacher, war heute Vormittag zu Gast in der ‘Sport1′-Sendung ‘Doppelpass’. Darin äußerte er sich u. a. zur Suche nach dem Sportdirektor und der Besetzung des Trainerpostens in der neuen Saison. Schumacher machte deutlich, dass der FC-Trainer in der kommenden Saison definitiv nicht Frank Schaefer heißen wird. Schaefer stehe dem FC ausschließlich für die noch ausstehenden Partie in dieser Saison gegen den FC Bayern sowie in eventuell folgenden Relegationsspielen zur Verfügung.

Erst nach der Saison soll die Entscheidung in der Frage nach dem neuen Sportdirektor fallen, der dann auch in die Suche nach dem neuen Trainer eingebunden werden soll. Laut Schumacher ist Jörg Schmadtke, der seinen Vertrag in Hannover auflösen wird, ein Kandidat. Die Besetzung der sportlichen Leitung müsse nicht zwingend von der Liga-Zugehörigkeit abhängig sein, so Schumacher weiter.

Jetzt gilt also die volle Konzentration erst einmal dem Saisonfinale am nächsten Wochenende und den dann hoffentlich folgenden Relegationsspielen – danach muss mit aller Konsequenz der Umbruch beim FC eingeleitet werden: Neuer Sportdirektor, neuer Trainer, neu formierte Mannschaft!