Sonntag: Saisonstart gegen Wiedenbrück.

Am Sonntagabend um 17:30 Uhr hat das Warten ein Ende: Mit dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen den SC Wiedebrück 2000 startet der FC in die neue Saison. Für Stale Solbakken wird es das erste Pflichtspiel als Trainer des 1.FC Köln – und das erste Spiel nach Bekanntgabe seiner Entscheidung in der Kapitänsfrage.

Die Startelf hat sich ja bekanntlich in den Testspielen mehr oder weniger klar herauskristallisiert und im Grunde genommen sind nur drei Positionen offen: Wer spielt auf der linken Verteidigerposition, wer spielt neben Sascha Riether und wer spielt auf der rechten Offensivseite. Schienen diese Fragen noch vor kurzem mit Andrezinho, Pezzoni und Chihi klar zu beantworten, ergab sich spätestens beim letzten Test gegen Arsenal ein anderes Bild: Andrezinho sah beim zweiten Gegentreffer nicht gut aus, Lanig spielte (überraschend) für Pezzoni und Chihi hatte nicht seinen besten Tag… So könnte es zum ersten Pflichtspiel also noch zur einen oder anderen Veränderung kommen – zusätzlich zu zwei ohnehin notwendigen Wechseln: Michael Rensing, der sich gegen Arsenal verletzte, wird gegen Wiedenbrück ebenso fehlen wie Youssef Mohamad, der an einer Innenbandzerrung laboriert.

Damit könnte die Aufstellung also wie folgt aussehen:

Meine FC-Wunschelf

Endspurt in der Saisonvorbereitung.

In knapp zwei Wochen startet der FC mit dem Pokalspiel in Wiedenbrück in die neue Saison. Das bedeutet, dass die Vorbereitung nun auf die Zielgerade geht und ihrem Höhepunkt entgegensteuert: Am kommenden Samstag (15:30 Uhr) trifft der FC im RheinEnergieStadion auf den FC Arsenal London, einen Tag später gibt’s die offizielle Saisoneröffnung. Das bedeutet auch, dass sich langsam abzeichnet, was der neue Trainer Stale Solbakken personell plant – und da gibt es durchaus einige Überraschungen.

Nach dem leichten Aufgalopp auf Langeoog (23:0), den beiden Niederlagen gegen Paderborn (1:4) und den FSV Frankfurt (0:3) sowie dem Unentschieden beim FC Thun (2:2) konnte sich der FC steigern und fuhr zuletzt zwei ordentliche Ergebnisse ein: Gegen Spartak Moskau gab es einen 1:0-Erfolg, gegen Panathinaikos Athen gewann der FC mit 2:1. Und schaut man sich die Startelf an, die Stale Solbakken gegen Athen aufs Feld schickte, kann man möglicherweise bereits Rückschlüsse auf die Planungen des FC-Trainers ziehen:

Meine FC-Wunschelf

Eine ähnliche Aufstellung ließ Solbakken auch gegen Moskau beginnen. Interessant: Christian Eichner scheint derzeit nicht erste Wahl zu sein – in beiden Spielen spielte Andrezinho von Beginn an, während Eichner später eingewechselt wurde. Ebenfalls interessant: Pezzoni scheint im defensiven Mittelfeld derzeit die Nase vorn zu haben an der Seite von Neuzugang Sascha Riether – Lanig und Matuschyk sind derzeit nur zweite Wahl. Sowohl gegen Moskau als auch gegen Athen rückte Pezzoni übrigens in der zweiten Halbzeit in die Innenverteidigung, wo er die erste Alternative zu Geromel und Mohamad zu sein scheint. Adil Chihi ist auf der Position von Slawomir Peszko die erste Alternative und spielte gegen Moskau von Beginn an. Auf der anderen Seite scheint Mato Jajalo gesetzt – er wäre auch eine Option für den Platz neben Sascha Riether.

Man darf gespannt sein, wie sich das Ganze bis zum Saisonstart entwickelt – Solbakken scheint aber ein Trainer zu sein, der seine Startelf gerne rotieren lässt und je nach Gegner variiert.

Noch eine Woche bis zum Start…

Heute kehrt der FC aus seinem Trainingslager in Belek zurück, in einer Woche steht dann bereits das erste Rückrundenspiel in Kaiserslautern auf dem Programm. Ob die kurze Vorbereitung erfolgreich war, das wird sich erst dann zeigen – schon jetzt ist allerdings klar, dass beim FC selten so zielgerichtet in Sachen Transfers gearbeitet wurde, wie in diesem Winter.

Zwar sind die Schwachstellen im Kader schon seit (sehr) langer Zeit bekannt, gehandelt wurde aber erst jetzt – und die geholten Spieler entsprechen dabei so gar nicht dem üblichen Beuteschema einer Winterpause. Zwar könnten sich alle verpflichteten Spieler als ‘Wundertüten’ entpuppen, die Wahrscheinlichkeit hierfür scheint dieses Mal aber so gering wie selten. Alle vier haben das Potenzial, um dem FC aus dem Stand weiterhelfen zu können, um so am Ende den Klassenerhalt zu schaffen:

Michael Rensing ist zwar in München gescheitert, über sein Talent und Können gibt es aber im Grunde keine zwei Meinungen. Und bei den Bayern sind schließlich schon ganz andere Spieler gescheitert. Entscheidend wird sein, wie Rensing seine Rolle beim Abstiegskandidaten in Köln annimmt – die ersten Eindrücke sind jedenfalls positiv. Als Problem könnte sich allerdings die mangelnde Spielpraxis in den vergangenen Monaten entpuppen…

Selbiges gilt auch für Christian Eichner, der in Hoffenheim zuletzt nicht zu den gesetzten Spielern gehörte. Allerdings dürfte er auf der linken Abwehrseite eine deutliche Verbesserung zu Stephan Salger und Fabrice Ehret darstellen – und das deutete er bei seinen ersten Einsätzen beim Antalya-Cup bereits an.

Die beiden anderen Neuverpflichtungen Tomoaki Makino und Slawomir Peszko können sich über mangelnde Spielpraxis nicht beklagen. Beide kommen als unumstrittene Stammspieler in ihren Vereinen und sind zudem aktuelle Nationalspieler in ihren Ländern! Sollten beide die Erwartungen auch nur im Ansatz erfüllen, könnte dem FC eine durchaus erfolgreiche Rückrunde bevorstehen, an deren Ende der Klassenerhalt steht. Einziges Problem: Makino nimmt im Januar noch mit Japan am Asien-Cup teil und stößt voraussichtlich erst im Februar zum FC.

Vielleicht klingt das Ganze nun eine Spur zu optimistisch – unterm Strich hat der FC-Kader aber deutlich an Qualität zugelegt und Trainer Frank Schaefer hat nun mehrere Optionen sowohl was die personelle Besetzung, als auch was die taktische Möglichkeiten angeht. Nach den Eindrücken der beiden Testspiele in der Türkei könnte die Startelf für das Kaiserslautern-Spiel so aussehen:

Nimmt man die Eindrücke aus den Testspielen zum Maßstab, ist Matuschyk an der Seite von Petit wohl gesetzt. Heißt: Martin Lanig und Mato Jajalo, beide galten in der Hinrunde als Hinrunde eigentlich als ‘gesetzt’, duellieren sich um die zentrale Position hinter Stürmer Milivoje Novakovic. Möglicherweise rückt aber auch Clemens auf eine der beiden Außenpositionen und Podolski in die Mitte… In der Innenverteidigung ist Kevin Pezzoni offenbar erster Kandidat bei einem Ausfall von Ex-Kapitän Youssef Mohamad, der in der Türkei nach einem Infekt nicht zum Einsatz kam.

Die Aufstellung für die neue Saison steht.

Die Aufstellung von Trainer Zvonimir Soldo für die neue Saison scheint in großen Teilen zu stehen – zwei Wochen vor dem Bundesliga-Start gibt es wohl nur noch wenig offene Fragen.

Wir schauen uns die neue FC-Elf auf Basis der Aufstellung vom letzten Testspiel gegen Genua mal genauer an. Mit folgender Elf ließ Zvonimir Soldo gestern spielen:

Abwehr

Während Faryd Mondragon im Tor gesetzt ist, gibt es auf beiden Außenpositionen in der Viererkette einen Zweikampf um den Platz in der ersten Elf: Links scheint sich der junge Stefan Salger gegen Fabrice Ehret für’s Erste durchgesetzt zu haben – im letzten Test spielte Salger über die volle Distanz. Auf der rechten Seite hat das Rennen noch nicht wirklich angefangen, so dass Brecko hier vorerst gesetzt sein sollte. Zumindest so lange, bis Neuzugang Andrézinho seinen Trainingsrückstand aufgeholt hat und voll ins Gesehen eingreifen kann. Mittelfristig wird der Brasilianer wohl an Brecko vorbeiziehen.

Sind alle fit, gibt es in der Innenverteidigung keine offenen Fragen: Geromel und Mohamad sind gesetzt, McKenna ist ein mehr als solider Vertreter sollte einer der beiden ausfallen – so wie es derzeit bei Geromel (Muskelfaserriss) der Fall ist.

Mittelfeld

Die Besetzung der Dreierkette im Mittelfeld scheint entschieden: Lanig, Petit und Jajalo haben sich in den Vorbereitungsspielen als Stammbesetzung herauskristallisiert, Matuschyk ist der erste Ersatzmann im Fall der Fälle. So wird der polnische Nationalspieler wohl schon beim Pokalspiel in Meuselwitz in der Startelf stehen, wenn Petit nach seiner gelb-roten Karte aus dem Viertelfinal-Aus der Vorsaison gesperrt ist.

Die zentrale offensive Position hat sich Taner Yalcin mit starken Leistungen in der Vorbereitung verdient – er sollte hier zunächst gesetzt sein. Alternativ könnte hier auch Lukas Podolski spielen.

Angriff

Im Angriff hat Neuzugang Ionita sein Potenzial zwar angedeutet, einen Platz in der ersten Elf wird er aber wohl zunächst nicht bekommen. Hier läuft alles auf ein Sturmduo Podolski/Novakovic hinaus, die erste Alternative ist derzeit Sebastian Freis. Da auch Podolski im Pokalspiel gesperrt ist, wird Freis in Meuselwitz wie gegen Genua an der Seite von Novakovic beginnen. Gespannt darf man sein, welche Rolle Adil Chihi spielen wird, sobald er nach seiner Verletzungspause wieder ins Geschehen eingreifen kann.

Damit sieht die Elf in großen Teilen so aus, wie wir das schon Mitte Juli spekuliert haben – Lediglich in der Offensive gibt einige Verschiebungen.

Der neue FC: Eine Frage des Systems.

Schon während der gesamten Sommerpause wird in den Medien über eine geplante Systemumstellung beim FC schwadroniert: Vom 4-2-3-1 der letzten Saison hin zu einem offensiveren (?) 4-3-1-2, in dem die Zusammensetzung des aktuellen FC-Kaders besser zur Geltung kommen soll. Aber was bedeutet das nun genau? Und wie passt der FC-Kader zu diesem System? Fragen über Fragen… So kommen den Außenverteidigern im neuen System besondere Rollen zu, es wird wieder einen 10er geben – und zwei Stürmer. Eine Bestandsaufnahme mit dem aktuellen Kader:

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Mit Podolski gegen Berlin?

Am vergangenen Wochenende gewann der FC ohne den verletzten Lukas Podolski nach überzeugender Leistung mit 4:1 bei Hannover 96. Wie schon zu Beginn der Hinrunde (2:1 in Frankfurt, 3:2 in Wolfsburg) konnte der FC ohne den Nationalspieler gewinnen, während es mit Podolski noch keinen Sieg in der Rückrunde gab. Aus diesem Grund stand in dieser Woche in der (Boulevard-)Presse auch die Frage im Mittelpunkt, ob Podolski gegen Berlin in die Startelf zurückkehren soll/wird oder nicht.

Und während “Bild” heute meint, dass es ein Fehler sei einen Mann wie Podolski (wenn er fit ist) draußen zu lassen, wollte sich FC-Trainer Zvonimir Soldo zumindest öffentlich noch nicht festlegen. Allerdings wird auch Soldo wissen, welchen Sturm er auslösen würde, sollte er Podolski auf der Bank lassen und das Spiel ginge verloren…

Wie dem auch sei, ich gehe davon aus, dass Podolski morgen spielt und halte folgende Aufstellung für wahrscheinlich:

Das würde bedeuten, dass Podolski für Freis in die Startelf rückt und Geromel nach abgesessener Gelb-Sperre wieder für McKenna in die Mannschaft kommt. Fraglich ist noch der Einsatz von Pierre Wome, der an einer Knieverletzung laboriert – für ihn kö nnte Ehret von Beginn an spielen.

Personalsorgen gegen die Bayern.

Vor dem Spiel gegen die großen Bayern am Samstag wird der FC von Personalproblemen geplagt: Neben den langfristigen Ausfällen von Chihi (Riss des Syndesmosebandes) und Schorch (Kreuzbandriss) stehen gegen den Rekordmeister auch Wome (Bluterguss im Knie) und Pezzoni (Muskelfaserriss) weiterhin nicht zur Verfügung. Zu allem Überfluss musste Lukas Podolski heute das Abschlusstraining vorzeitig beenden – der Nationalspieler zog sich beim Länderspiel gegen Argentinien am vergangenen Mittwoch einen Bluterguss im Oberschenkel zu und wird deswegen praktisch rund um die Uhr behandelt. Ob Podolski gegen seinen Ex-Verein spielen kann, wird sich wohl erst kurz vor Spielbeginn entscheiden.

Immerhin steht Maniche nach überstandenen Knieproblemen wieder zur Verfügung und dürfte anstelle von Matuschyk in die Startelf rücken. Unter Berücksichtigung der zahlreichen Ausfälle zeichnet sich folgende Elf für das Spiel gegen die Bayern ab:

Sollte Podolski ausfallen, würde wohl Zoran Tosic ins Team rücken. In der Defensive könnte Brecko auch anstelle von Ehret auf der linken Seite spielen, McKenna auf die rechte Abwehrseite rücken und so Matuschyk seinen Platz in der Startelf behalten.

Vielleicht lässt sich Zvonimir Soldo aber auch etwas ganz anderes einfallen…

Sonntag: FC gegen Dortmund.

Der FC startet am Sonntagabend (17:30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Borussia Dortmund in die Rü ckrunde der Bundesliga. Die Zielsetzung ist dabei klar: Mit einem Heimsieg soll der leichte Aufwärtstrend aus den Spielen vor der Winterpause fortgesetzt werden – der FC blieb zuletzt vier Mal in Folge ungeschlagen und kassierte dabei kein Gegentor. Über die starke Defensive des FC und die schwächelnde Offensive haben wir genügend berichtet – interessant ist allerdings ein Blick auf die Ergebnisse des FC gegen Dortmund seit der Jahrtausendwende: Sie spiegeln den Verlauf der vergangenen Hinrunde des FC wieder. In fünf Spielen seit dem Jahr 2000 fiel nur einmal mehr als ein Treffer – 0:0, 0:2, 1:0, 0:0, 0:1 lautet die Bilanz. Insgesamt sieht die Heimbilanz gegen die Borussia positiv aus. Der FC konnte 19 von 36 Spielen gewinnen (9 Unentschieden, 8 Niederlagen), das Torverhältnis von 73:42 spricht ebenfalls eine deutliche Sprache.

Alle Bundesliga-Ergebnisse gegen Dortmund gibt’s in der FC-History bei fcfp.de!

Geromel fällt aus
Personell kann Trainer Zvonimir Soldo nicht ganz aus dem vollen schöpfen. So steht Pedro Geromel nach einer Bronchitis noch nicht zur Verfügung – für ihn wird Kevin McKenna in die Startelf rücken, in der Fabrice Ehret wohl nicht stehen wird. Der Franzose musste in der Vorbereitung aufgrund von Knieproblemen öfter mit dem Training aussetzen und verliert seinen Platz im Team wohl an Pierre Wome. Dagegen steht Lukas Podolski, der sich unter der Woche wegen Rückenproblemen behandeln lassen musste, zur Verfügung und kann gegen Dortmund spielen. Damit könnte die Startelf so aussehen:

Anstelle von Brecko könnte auch Schorch in die Anfangsformation rücken.