Letzte Woche noch 3:0 mit einem begeisternden Auftritt gegen Bremen, nur eine Woche später die große Ernüchterung: Der FC verliert beim FC St. Pauli mit 0:3 und rutscht damit wieder auf den Relegationsplatz ab – gewinnt der VfB Stuttgart morgen gegen Freiburg, rutscht der FC sogar auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Für den FC war es die erste Niederlage beim FC St. Pauli seit der Saison 1990/91.
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FC mit glänzender Bilanz beim FC St. Pauli!
Am Samstagnachmittag steht für den FC das nächste Bundesligaspiel auf dem Plan: Die Mannschaft von Trainer Frank Schaefer muss dann beim FC St. Pauli antreten – dort gilt es, den Trend der letzten beiden Spiele fortzusetzen und die nächsten Punkte einzufahren! Erst recht, wenn man den Blick auf die aktuelle Tabelle richtet: St. Pauli steht punktgleich aber mit dem schlechteren Torverhältnis direkt hinter dem FC!
Hoffnung auf den nächsten 'Dreier' machen neben der guten Leistung gegen Bremen auch die Tatsache, dass zahlreiche zuletzt verletzte oder kranke Spieler wieder zurückkehren sowie die bisherige Bilanz in Hamburg. Bislang musste der FC elf Mal in erster oder zweiter Liga beim FC St. Pauli antreten und verlor davon nur eine einzige Begegnung: In der Saison 1990/91 hieß es am Ende 0:2. Die letzten vier Spiele am Millerntor konnte der FC allesamt gewinnen, zuvor endete die Begegnung drei Mal hintereinander Unentschieden. Beim letzten Aufeinandertreffen in Hamburg hieß es in der Aufstiegssaison 2007/08 am Ende 2:0 für den FC – am ersten Spieltag trafen damals Milivoje Novakovic und Patrick Helmes. Das Torverhältnis liegt übrigens bei 19:10 für den FC.
Alle Bundesliga-Ergebnisse des FC gegen den FC St. Pauli gibt's in der FC-History bei fcfp.de!
Personalsituation entspannt sich.
Die Personalsituation beim FC hat sich zum Start in die neue Trainingswoche merklich entspannt: Gleich sieben FC-Profis kehrten heute ins Mannschaftstraining zurück! Neben den zuletzt (Schweine)grippekranken Youssef Mohamad, Mato Jajalo, Miso Brecko, Kevin McKenna, Tomoaki Makino und Konstantinos Giannoulis kehrte auch Christopher Schorch, der wegen eines Muskelfaserrisses pausieren musste, zurück. Petit und Kevin Pezzoni (beide Muskelfaserriss) befinden sich weiterhin im Aufbautraining.
Damit hat sich die Personalsituation vor allem im Defensivbereich deutlich entspannt und so könnte gegen den FC St. Pauli am Samstag fast die Stammbesetzung in der Viererkette beginnen. Sicher nicht zur Verfügung stehen wird allerdings Geromel, der im Spiel gegen Werder Bremen die fünfte gelbe Karte sah und damit für ein Spiel gesperrt ist.
Endlich: Erster Saisonsieg für den FC!
Es ist geschafft: Der FC schlug am Sonntagabend Aufsteiger FC St. Pauli mit 1:0 und fuhr damit den ersten Sieg in der neuen Saison ein! Dabei hatte der FC nach starker erster Halbzeit und verdienter Führung in der zweiten Halbzeit noch mehr Mühe als nötig und kann den Erfolg am Ende als Arbeitssieg verbuchen.
Wie erwartet baute Zvonimir Soldo seine Startelf auf mehreren Positionen um und ging dabei volles Risiko: Im Vergleich zum Spiel in Bremen stellte der FC-Trainer gleich auf fünf Positionen um und machte auch vor etablierten Spielern nicht halt. So fanden sich neben Salger und McKenna auch die vermeintlichen Stammspieler Brecko, Lanig und Novakovic auf der Bank wieder. Stattdessen rückten Ehret, Geromel und Freis sowie die Bundesliga-Debütanten Andrézinho und Clemens ins Team. Mit der neuen Aufstellung einher ging auch eine Systemumstellung: Gegen St. Pauli ließ der Soldo in einem 4-1-4-1 mit Lukas Podolski als einziger Spitze beginnen. Der Nationalspieler führte das FC-Team außerdem erstmals seit seiner Rückkehr aus München als Kapitän aufs Feld.
Fünf Änderungen gegen St. Pauli?
Vor einigen Tagen habe ich hier auf fcfp.de über einige mögliche Änderungen in der Startelf des FC fü r das Heimspiel gegen St. Pauli spekuliert. Fünf durchaus vorstellbare Umstellungen habe ich dabei in Betracht gezogen.
Heute nun schreibt der ‘Express’ über die Eindrücke aus dem gestrigen FC-Training. Und siehe da: Zvonimir Soldo ließ sein Team mit fünf Umbesetzungen gegenüber dem Bremen-Spiel trainieren. Demnach könnten sich Salger, McKenna, Brecko, Lanig und Novakovic am Sonntag auf der Bank wiederfinden, wobei das bei den beiden Letztgenannten durchaus überraschend käme. Soldo ließ am Freitag in folgender Besetzung trainieren: Mondragon – Andrezinho, Geromel, Pezzoni, Ehret – Petit – Freis, Yalcin, Jajalo, Clemens – Podolski
Das bedeutet, Podolski wäre einzige Spitze in einem angepassten System… Wir sind also gespannt, wie die FC-Elf am Sonntag aussehen wird – letztendlich ist es ohnehin egal wer spielt: Am Ende sind die drei Punkte entscheidend!
FC mit positiver Heimbilanz gegen St. Pauli.
Die beiden letzten FC-Gegner gehörten ja bekanntlich zur Kategorie ‘Angstgegner‘. Mit dem FC St. Pauli kommt am kommenden Sonntag (Anstoß 17:30 Uhr) aber eine Mannschaft ins RheinEnergieStadion, die hier zumeist gern gesehen war. Denn von den bislang 11 Ligaspielen in Köln konnte der FC acht gewinnen – bei einem Unentschieden und zwei Niederlagen.
Die letzte Niederlage gegen St. Pauli gab es im allerersten Zweitliga-Jahr des FC: In der Saison 1998/99 verlor der FC mit 1:4 gegen St. Pauli und kassierte dabei eine seiner höchsten Zweitliga-Niederlagen überhaupt. Danach traten die Hamburger dann noch vier Mal in Köln an und verließen den Platz dabei drei Mal als Verlierer. Den höchsten Sieg gegen St. Pauli gab es in der allerersten Aufstiegs-Saison des FC, als die damals von Ewald Lienen trainierte Elf mit 6:3 gewinnen konnte. In der Aufstiegs-Saison 2007/08 kam der FC dagegen zum Start in die Rückrunde nicht über 1:1 hinaus und schrieb damit ein weiteres Kapitel in der jüngeren Geschichte der unsäglichen Heimspiele… Das Torverhältnis in den Heimspielen des FC gegen den FC St. Pauli spricht mit 24:14 ebenfalls klar für den FC.
Alle Bundesliga-Ergebnisse des FC gegen St. Pauli gibt’s in der FC-History bei fcfp.de!
Mit neuem Personal gegen St. Pauli?
Nach den beiden Niederlagen zum Start in die neue Saison sollte FC-Trainer Zvonimir Soldo seine Mannschaft im Heimspiel gegen den FC St. Pauli mehr oder weniger komplett umstellen. Denn bei allen Widrigkeiten in den ersten Spielen (Stichwort Schiedsrichter und Angstgegner…) waren die Schwachstellen im FC-Spiel nicht zu übersehen. Und durch die Neuverpflichtungen in der Sommerpause gibt es, im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, endlich die notwendigen Alternativen, um auch vermeintlich sicher gesetzte Spieler einmal draußen zu lassen.
Abwehr.
Die ersten beiden Spiele haben – natürlich unter dem Eindruck der fehlenden etatmäßigen Innenverteidigung! – die Schwächen in der FC-Defenisve schonungslos aufgedeckt. Hier sollte ein nahezu kompletter Wechsel stattfinden. Miso Brecko war in Bremen an zwei Gegentoren beiteiligt und hat sich eine Pause verdient – für ihn sollte Andrézinho ins Team rücken. Auch die Innenverteidigung Pezzoni / McKenna war nicht frei von Fehlern – für den wieder gesenenen Geromel sollte Pezzoni weichen und auch auf der linken Seite sollte es einen Wechsel geben. Bei allen bekannten Defiziten die Fabrice Ehret im Defensivverhalten bisweilen mitbringt – im Spiel nach vorne kann er für den FC im derzeitigen 4-3-1-2-System sehr wichtig werden. Da Stephan Salger ebenfalls nicht frei von Fehlern war und er bei seinen ersten Einsätzen Lehrgeld zahlen musste, sollte man ihn nicht frühzeitig verheizen und Ehret an seiner Stelle ins Team nehmen.
Mittelfeld.
Die Dreierreihe im Mittelfeld scheint zwar gesetzt, dennoch sollte auch hier gewechselt werden. Offensichtlich waren in den ersten beiden Spielen die Schnelligkeits-Defizite im FC-Mittelfeld. Abhilfe könnte hier eine Hereinnahme von Adam Matuschyk schaffen, der in der vergangenen Saison an der Seite von Petit reifen konnte und seine Entwicklung nun fortsetzten muss! Für Matuschyk könnte Jajalo auf die Position von Yalcin rücken, dessen Start in die Saison unter keinem guten Stern stand. Gegen Kaiserslautern war der Neu-U21-Nationalspieler ein Opfer der Taktik nach dem frühen Platzverweis, in Bremen konnte er nicht an seine guten Leistungen aus der Vorbereitung anknüpfen – im Gegensatz zu Mato Jajalo, der in beiden Spielen gute Szenen hatte.
Angriff.
Lukas Podolski ist gesetzt und zeigte in beiden Saisonspielen aufsteigende Form im Vergleich zur letzten Saison. In Bremen war der Nationalspieler der auffälligste Offensivakteur des FC, während Sturmpartner Milivoje Novakovic komplett untertauchte und zurecht ausgewechselt wurde. Anstelle von Novakovic sollte Sebastian Freis eine Chance von Beginn an erhalten – der ehemalige Karlsruher spielte eine starke Vorbereitung um konnte zuletzt beim Testspiel der Stollenwerkelf gegen Schalke 04 mit zwei Toren überzeugen. Zudem gibt Freis immer alles für den FC und überzeugt mit großer Lauf- und Einsatzbereitschaft – Eigenschaften, die man bei Novakovic leider viel zu selten zu sehen bekommt.
Unter dem Strich würde das fünf Änderungen in der Startelf gegenüber dem Spiel des FC in Bremen bedeuten – auf dem Papier sieht die veränderte Mannschaft aber nicht schwächer aus. Im Gegenteil. Und bei allem Respekt vor dem kommenden Gegner: Wann, wenn nicht gegen St. Pauli sollte man eine veränderte Aufstellung testen?! Vor allem auch im Hinblick auf das dann folgende Auswärtsspiel bei den Bayern…
Aus meiner Sicht könnte die Startelf des FC gegen St. Pauli also so aussehen:
