Seit Sonntagabend bin ich aus dem Urlaub zurück – Zeit für ein Update über die Geschehnisse in den letzten gut zwei Wochen. Neben einer Saisonvorbereitung ohne Niederlage (Unentschieden gegen Hannover und Utrecht, Sieg mit der B-Elf in Aachen) wurde in dieser Zeit ja auch ein neuer Ausrüster präsentiert, der Kader ausgedünnt sowie ein Fehlstart in die Rückrunde hingelegt. Auf einen neuen Stürmer warten wir allerdings noch immer vergeblich.
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Letzte Woche Gräfe, heute Winkmann.
Letzte Woche gegen Wolfsburg war spätestens nach dem überzogenen Platzverweis gegen Novakovic die Luft raus aus dem Kölner Spiel. Beim FC Schalke 04 war es ein lächerlicher Handelfmeter, der den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Und ein Blick auf die Statistik seit dem Wiederaufstieg ließ derartiges durchaus befürchten:
- In vier (Heim-)Spielen unter der Leitung von Wolfsburg-Schiedsrichter Gräfe gab es zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.
- Ähnliches gilt für Guido Winkmann, der das Spiel für die Schalker drehte. Auch er leitete vier FC-Spiele seit dem Wiederaufstieg – und auch unter seiner Leitung gab es zwei Unentschieden und zwei Niederlagen für den FC.
Bleibt zu hoffen, dass demnächst mal wieder Babak Rafati ein FC-Spiel pfeift…
“Kirche im Dorf lassen”
Mit großen Hoffnungen und dem Rückenwind aus der vergangenen Rückrunde, die der FC mit 29 Punkten auf Rang sechs abschließen konnte, war der FC in die neue Saison gestartet – die Ernüchterung nach der Niederlage gegen einen angeschlagenen Gegner ist dementsprechend groß. Der Auftritt beim 0:3 gegen Wolfsburg erinnerte (zumindest zu einem großen Teil) an die Leistungen zu Beginn der letzten Saison…
Der FC begann äußerst nervös – und geriet nach einem individuellen Fehler von Kevin Pezzoni relativ früh in Rückstand. Ein Rückstand, von dem sich die Mannschaft in der ersten Halbzeit nicht mehr erholte. Nach einigen Umstellungen zur zweiten Hälfte sah es zwar zunächst besser aus – zwei weitere bedenkliche Aktionen von Pezzoni führten dann aber fast zum 0:2 und brachten den FC wieder aus dem Tritt. Nach dem (überzogenen) Platzverweis gegen Novakovic nahmen die Dinge dann ihren Lauf…
Schaut man sich die Start-Aufstellung des FC vom Samstag an und vergleicht diese dann mit der Elf in der zweiten Halbzeit, kann man das durchaus als eine Art Eingeständnis werten, in den Vorbereitungsspielen die falschen Dinge getestet zu haben – wenngleich die Umstellungen sinnvoll erschienen und sich wie erwähnt zunä chst eine Besserung andeutete.
Die Startelf vom Samstag:
…und die Elf der zweiten Halbzeit, als Stale Solbakken mit nur einem personellen Wechsel (Peszko für Eichner) nahezu das ganze Team umbaute:
Die Wechsel waren durchaus nachvollziehbar und vielleicht ist diese Besetzung ja eine Option für die Zukunft. Da jedoch davon auszugehen ist, dass Riether am Wochenende wieder ins defensive Mittelfeld rücken wird, darf man gespannt sein, wen Stale Solbakken dann als zweiten “6er” aufstellt – ich denke, man sollte Jajalo dort spielen lassen und auf den Flügeln mit Clemens und Peszko spielen; Chihi könnte dann als zweite Spitze neben Podolski auflaufen.
So schlimm die Auftakt-Niederlage auch war – die Berichterstattung danach war dann doch überzogen. Man hat fast den Eindruck, es wird bereits am Stuhl des Trainers gesägt. Und natürlich wurde auch die Kapitäns-Frage wieder ausgepackt. Glück für die Presse, dass der FC das Spiel in den Sand gesetzt hat… FC-Torhüter Michael Rensing brachte es mit seinem Statement am Sonntag jedenfalls auf den Punkt:
“Wir sollten die Kirche im Dorf lassen.”
Und dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen – der FC hat das erste Saisonspiel verloren. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Und mit einem Blick auf die Historie kam das auch nicht wirklich überraschend.
Klare Heimniederlage zum Saisonauftakt.
Es sollte ein Neubeginn, ein Start in eine sorgenfreie Saison sein. Aber wie so oft beim FC ist die Euphorie bereits nach dem ersten Spieltag verflogen: Der FC unterlag dem VfL Wolfsburg beim Bundesliga-Debüt von Trainer Stale Solbakken mit 0:3. Dabei erwischte vor allem Kevin Pezzoni einen rabenschwarzen Tag und zeigte eine desolate Leistung – zu allem Überfluss flog auch noch Milivoje Novakovic mit gelb-roter Karte vom Platz. Passend zu dieser Heimniederlage war der zweite Gegentreffer ein direkt verwandelter Eckball… Es bleibt also dabei: Der FC gehört nicht zu den Blitzstartern in der Bundesliga – im vierten Jahr nach dem Wiederaufstieg kassierte der FC zum vierten Mal eine Niederlage am 1. Spieltag.
Mohamad und Rensing vor Rückkehr, Gräfe pfeift.
Kurzmitteilung
Youssef Mohamad und Michael Rensing stehen dem FC aller Voraussicht nach gegen den VfL Wolfsburg wieder zur Verfügung. Sollte dem tatsächlich so sein, hätte Trainer Stale Solbakken seine vermeintlich beste Elf komplett zur Verfügung. Schiedsrichter am Samstag ist Manuel Gräfe, an den der FC nicht die besten Erinnerungen hat: Seit dem Wiederaufstieg leitete der Berliner vier Spiele mit FC-Beteiligung. Die Bilanz: 2 Unentschieden, 2 Niederlagen. Und alle vier Begegnungen fanden im RheinEnergieStadion statt…
Mäßige Heimbilanz gegen Wolfsburg.
Am kommenden Samstag startet der FC mit einem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in die neue Bundesliga-Saison – der neue Trainer Stale Solbakken wird dann sein Heimdebü t im RheinEnergieS tadion erleben. Und schon im ersten Spiel gilt es, an die starke Heimbilanz der Vorsaison anzuknüpfen.
Die Bilanz im eigenen Stadion gegen die VW-Mannschaft ist dabei allerdings eher mäßig. So konnte der FC nur zwei von acht Heimspielen gegen Wolfsburg gewinnen – der letzte Sieg gelang in der Saison 2005/06 (3:0), seither folgten ein 1:1, ein 1:3 und ein 1:1 in der vergangenen Saison. Damals kassierte der FC erst spät den Ausgleich, nachdem Milivoje Novakovic den FC in Führung bringen konnte. Die höchste Niederlage setzte es in der Saison 2001/02 mit einem glatten 0:4. Insgesamt kassierte der FC drei Heimniederlagen gegen Wolfsburg, zwei Mal endete die Begegnung unentschieden. Das Torverhältnis liegt bei 13:15.
Alle Bundesliga-Ergebnisse des FC gegen den VfL Wolfsburg gibt’s in der FC-History bei fcfp.de!
In einem Monat startet die Bundesliga.
In einem Monat startet der FC in die neue Bundesliga-Saison: Am 6. August um 15:30 Uhr gastiert der VfL Wolfsburg im RheinEnergieStadion. Grund genug, auf die FC-Bilanz gegen den ersten Gegner der neuen Saison zu schauen.
Die Erinnerungen an das letzte Spiel in Wolfsburg sind wohl noch allgegenwärtig: Mit einer klaren 1:4-Niederlage in Wolfsburg im April rutschte der FC wieder in den Abstiegskampf und hauchte den Wolfsburgern neues Leben ein – danach erklärte Frank Schaefer seinen sofortigen Rücktritt als FC-Trainer, Volker Finke übernahm interimsmäßig. Dieses Mal aber treffen die Mannschaften in Köln aufeinander – und während der FC die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga stellte, war das Team die viertbeste Heim-Elf der vergangenen Saison. Und sollte sich dieser Trend fortsetzen, sollte gegen Wolfsburg durchaus etwas zu holen sein beim Bundesliga-Start!
Die Heimbilanz gegen die VW-Mannschaft ist allerdings eher mäßig. So konnte der FC nur zwei von acht Heimspielen gegen Wolfsburg gewinnen – der letzte Sieg gelang in der Saison 2005/06 (3:0), seither folgten ein 1:1, ein 1:3 und ein 1:1 in der vergangenen Saison. Damals kassierte der FC erst spät den Ausgleich, nachdem Milivoje Novakovic den FC in Führung bringen konnte. Die höchste Niederlage setzte es in der Saison 2001/02 mit einem glatten 0:4. Insgesamt kassierte der FC drei Heimniederlagen gegen Wolfsburg, zwei Mal endete die Begegnung unentschieden. Das Torverhältnis liegt bei 13:15.
Alle Bundesliga-Ergebnisse des FC gegen den VfL Wolfsburg gibt’s in der FC-History bei fcfp.de!
Nächste Pleite: FC verliert auch in Wolfsburg.
Die Auswärtsmisere des FC hält an: Die Mannschaft von Trainer Frank Schaefer unterlag am Sonntagnachmittag mit 1:4 beim VfL Wolfsburg und ist jetzt wieder mehr denn je im Abstiegskampf angekommen. Die Kölner waren wie schon zuletzt in Hamburg, in Mönchengladbach oder gegen den VfB Stuttgart ein dankbarer Aufbaugegner gegen einen angeschlagenen Gegner. Wie so oft spielte dann auch der Schiedsrichter mit: Zuerst versagte Günter Perl dem FC einen fälligen Elfmeter, als Geromel von Polak im Strafraum gefoult wurde, danach fiel der Gegentreffer nach Vorarbeit aus stark abseitsverdächtiger Position von Diego. Das alles soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der FC erneut eine über weite Strecken indiskutable Vorstellung ablieferte, häufig zu weit weg von den Gegenspielern war und sich am Ende erneut abschießen ließ. In dieser Verfassung darf man sich schon die Frage stellen, wie der FC die noch nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen soll – zu allem Übel verspielte der FC auch noch ein ganz passables Torverhältnis und hat nun nur noch drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Besonders bitter: Wolfsburg-Trainer Felix Magath, bislang noch ohne Sieg nach seiner Rückkehr zum VfL, gab vor dem Spiel ein überaus unsympathisches und ebenso überhebliches Interview – und gab an, genau zu wissen wie der FC zu schlagen ist. Ihm wäre der Gang in die zweite Liga irgendwie zu gönnen…
