News-Roundup vor dem Start.

Einen Tag vor dem Start in die Rueckrunde moechte ich heute einen kurzen Ueberblick ueber die News der Woche geben:

Personalprobleme vor Kaiserslautern-Spiel: Mit Mohamad, Brecko, Jajalo und McKenna stehen gleich vier Spieler aufgrund der Schweinegrippe nicht zur Verfuegung. Dazu fehlt noch Giannoulis wegen einer normalen Grippe und Schorch faellt verletzt aus – dementsprechend duenn ist die Spielerdecke fuer das Spiel in Kaiserslautern… Und die Bilanz dort laesst ja bekanntlich nichts allzu Gutes erwarten. Mehr dazu in der FC-History bei fcfp.de!

Die Ergebnisse der Samstag-Spiele in der Bundesliga setzen den FC noch zusaetzlich unter Druck: Moenchengladbach konnte in Nuernberg gewinnen, Stuttgart und Bremen feierten Heimsiege und St. Pauli holte immerhin einen Punkt. Allerdings: Mit einem Sieg in Kaiserslautern koennte der FC die Abstiegsraenge verlassen!

Der FC moechte das RheinEnergieStadion kaufen. Darueber berichtete der ‘Express’ in dieser Woche. Demnach hat sich der FC ueber die Modalitaeten erkundigt.

Wilfried Sanou ist wieder beim FC. Der Senegalese kehrt nach Ablauf der Ausleihe aus Japan zurueck und trainiert seit Mitte der Woche wieder beim FC.

Eine Fanitiative strebt eine ausseror dentliche Mitgliederversammlung an – Ziel ist es, den Vorstand um Wolfgang Overath zu stuerzen. Ersten Presseberichten zufolge wird dieses Vorhaben vom Verwaltungsrat gestuetzt – inzwischen ruderte aber Verwaltungsrats-Chef Dr. Rolf Martin Schmitz. Zusammen mit dem Vorstand um Praesident Wolfgang Overath soll eine zeitgemaesse Vereinsstruktur ausgearbeitet werden.

Letztes Hinrundenspiel: FC bei Schalke 04.

Morgen Nachmittag steht das letzte Bundesligaspiel für den FC in diesem Jahr auf dem Programm: Das Team von Trainer Frank Schaefer trifft auswärts auf den FC Schalke 04. Nicht dabei sein werden die beiden Stürmer Lukas Podolski (Außenbandriss) und Milivoje Novakovic, der nach seinem Muskelfaserriss noch nicht einsatzbereit ist. Damit dürfte der zuletzt eingewechselte Jajalo dieses Mal wieder von Beginn an spielen. Außerdem könnte ‘auf Schalke’ Schorch für Ehret beginnen, so dass folgende Startelf denkbar ist: Mondragon – Schorch, Mohamad, Geromel, Brecko – Matuschyk, Petit – Clemens, Lanig, Jajalo – Freis

Lange kein Sieg in Gelsenkirchen…

Zwar betonte Schalke-Trainer Felix Magath den großen Respekt vor dem FC (“der FC wird uns alles abverlangen”) - geht es allerdings nach der bisherigen Bilanz in Gelsenkirchen, braucht sich Magath aber keine allzu großen Sorgen zu machen. So liegt der letzte Erfolg des FC ‘auf Schalke’ bereits 17 Jahre zurück (2:1 in der Saison 1993/94). Seither gab es für den FC in Gelsenkirchen wenig bis nichts zu holen: Von zehn Begegnungen konnten die Gastgeber sieben gewinnen, drei Mal konnte der FC immerhin einen Punkt mitnehmen. Beim letzten Aufeinandertreffen in Gelsenkirchen am 22. Spieltag der letzten Saison verlor der FC trotz guter (Defensiv-)Leistung mit 0:2 – für den FC war es damals die erste Auswärtsniederlage nach einem halben Jahr!

Alle Bundesliga-Ergebnisse des FC gegen Schalke 04 gibt’s in der FC-History bei fcfp.de!

FC gegen Wolfsburg: Der nächste BigPoint?

Nach dem Sieg letzte Woche in Stuttgart geht’s für den FC am Sonntagabend (17:30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg weiter. Im Gegensatz zu den letzten Wochen war es in den letzten Tagen verhältnismäßig ruhig rund um den FC – auch, weil die Mannschaft vor dem wichtigen Bundesligaspiel um Ruhe gebeten hat. Manager Michael Meier ist demnach noch im Amt, und das obwohl der Verwaltungsrat des FC Presseberichten zufolge eine Trennung vom Manager empfohlen hat. Dazu konnte sich der FC-Vorstand um Präsident Overath aber (bislang) nicht durchringen. Das Thema soll offenbar ausgesessen werden in der Hoffnung, dass sich die sportliche Lage bis Jahresende entspannt…

Vier Punkte hinter Wolfsburg

Die Lage vor dem Wolfsburg-Spiel ist klar: Der FC steht mit 11 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz – und kann den Gegner mit einem Sieg mit in den Keller reißen. Die Wolfsburger haben derzeit 15 Punkte und stehend damit unter ähnlichem Druck wie der FC! Nicht nur deshalb wäre ein weiterer Sieg für den FC von immenser Wichtigkeit – angesichts der schweren Spiele der Konkurrenz (Stuttgart spielt in Hamburg, Mönchengladbach bei Tabellenführer Dortmund) könnte der zweite Sieg in Folge einen weiteren BigPoint bedeuten.

Mäßige Heimbilanz

Die Heimbilanz gegen Wolfsburg könnte allerdings besser sein: Von bislang sieben Spielen in der Bundesliga konnte der FC zwei gewinnen, zwei Begegnungen endeten Unentschieden – drei Mal gewann der VfL in Köln. Zu Beginn der letzten Saison trafen die beiden Mannschaften gleich zwei Mal innerhalb weniger Wochen im RheinEnergieStadion aufeinander. Das erste Spiel am zweiten Bundesliga-Spieltag gewann der VfL mit 3:1. Knapp vier Wochen später lieferten sich die beiden Teams einen packenden Pokalfight, den der FC am Ende mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Alle Bundesliga-Ergebnisse des FC gegen Wolfsburg gibt’s natürlich in der FC-History bei fcfp.de!

Eine Änderung in der Startelf

Für die Startelf des FC gibt es nach der guten Leistung in Stuttgart eigentlich keinen Grund für Änderungen. Gezwungenermaßen muss Trainer Frank Schaefer allerdings auf einer Position umstellen: Martin Lanig sah bei seinem Ex-Verein die fünfte Gelbe Karte in der laufenden Saison und ist damit gegen Wolfsburg gesperrt. Für ihn könnten Clemens oder Matuschyk beginnen – je nach geplanter taktischer Ausrichtung. Folgende Aufstellung scheint daher denkbar, wenn man wie in Stuttgart von einem 4-3-3-System ausgeht: Mondragon – Brecko, Mohamad, Geromel, Ehret – Matuschyk, Petit, Pezzoni – Jajalo, Novakovic, Podolski

Morgen kommt der HSV.

Nach dem gelungenen Einstand von Trainer Frank Schaefer beim 3:0-Pokalerfolg gegen 1860 München geht es am Samstagmittag in der Bundesliga weiter: Gegen den HSV muss am Ende fast schon zwingend etwas Zählbares auf dem Zettel stehen, will der FC nicht vorzeitig den Anschluss verpassen. Außerdem: Mit einem Sieg könnte sich der FC eine optimale Ausgangsposition für die dann kommenden Spiele in Nürnberg, gegen Mönchengladbach und in Stuttgart schaffen… fcfp.de blickt am Tag vor dem Spiel auf die Personalsituation, die bisherigen Heimspiele gegen den HSV und auf die Schiedsrichteransetzung:

Petit fällt aus, Varvodic erneut im Tor.

Mit dem Trainerwechsel kehrte der FC wieder zum alten 4-2-3-1-System zurück. Personell sind gegenüber dem Pokalspiel vor allem Änderungen auf den offensiven Außenpositionen zu erwarten – weder Ehret auf der linken, noch Jajalo auf der rechten Seite konnten am Dienstag überzeugen. Für sie könnten Chihi und Clemens in die Startelf rücken. Die Doppelsechs wird dagegen wohl auch gegen den HSV aus dem Duo Lanig / Matuschyk bestehen, da Petit voraussichtlich drei Wochen wegen eines Muskelfaserrisses ausfällt. Dagegen steht Pedro Geromel, der zuletzt aufgrund von Knieproblemen passen musste, wieder zur Verfügung. Und auch in der Torwartfrage ist eine Entscheidung gefallen: Frank Schaefer wird auch gegen Hamburg auf Miro Varvodic setzen, der gegen 1860 eine überzeugende Leistung ablieferte. Damit scheint folgende Aufstellung gegen den HSV denkbar:

Varvodic – Brecko, Mohamad, Geromel, Salger – Lanig, Matuschyk – Clemens, Podolski, Chihi – Novakovic

Durchwachsene Heimbilanz gegen den HSV.

Die Heimbilanz des FC gegen den HSV ist zwar positiv, aber vor allem in den letzten Jahren sehr durchwachsen. So trennten sich die beiden Teams in der vergangenen Saison mit einem 3:3-Unentschieden, das sich der FC mit einer packenden Aufholjagd verdiente. Davor setzte es allerdings drei Niederlagen nacheinander (1:2, 0:1, 0:1). Den letzten Heimsieg schaffte der FC in der Saison 2001/02 (2:1). Insgesamt trafen die beiden Teams in der Bundesliga bislang 41 Mal in Köln aufeinander – der FC konnte davon 19 Begegnungen gewinnen, 12 Mal endete die Begegnung Unentschieden, 10 Mal hieß der Sieger HSV.

Alle Bundesliga-Ergebnisse des FC gegen den HSV gibt’s in der FC-History bei fcfp.de!

Schiedsrichter gegen Hamburg: Babak Rafati.

Ein gutes Omen für den FC ist dieses Mal die Schiedsrichteransetzung: In einem von Babak Rafati geleiteten Spiel kassierte der FC bislang erst eine Niederlage – in der Saison 2004/05 verlor der FC gegen Eintracht Trier (allerdings in einer aufgrund des vorzeitigen FC-Aufstiegs bedeutungslosen Partie…). In der Bundesliga ist der FC dagegen unter Schiedsrichter Rafati noch ohne Niederlage! So leitete Rafati in der vergangenen Saison die Begegnungen des FC in Berlin (1:0) und gegen den FC Bayern München (1:1) – und Rafati war es auch, der beim letzten Sieg des FC in München pfiff (Saison 2008/09: 2:1). Babak Rafati ist also einer der wenigen Schiedsrichter, mit dem man aus FC-Sicht nicht automatisch schlechte Erinnerungen verbindet… Und das kann am Samstag natürlich auch gerne so bleiben!

Am Dienstag geht’s nach Mainz.

Kaum ist das 0:0 beim FC Bayern verarbeitet, geht es für den FC bereits Schlag auf Schlag weiter. So muss der FC am Dienstagabend (20 Uhr) beim aktuellen Tabellenführer FSV Mainz 05 antreten, am Freitagabend gastiert dann der aktuelle Tabellenzweite 1899 Hoffenheim im RheinEnergieStadion.

Richten wir den Blick aber zuerst auf den kommenden Dienstag: Die Mainzer sind alles andere als ein Lieblingsgegner des FC. Das liegt zum einen an der nicht gerade guten Bilanz in Mainz, zum anderen aber auch an den immer wieder aufblitzenden Scharmützeln des Mainzer Managers Christian Heidel. Der machte in der Vergangenheit keinen Hehl aus seiner Antipathie gegen den FC – und für Heidel war es sicherlich nur schwer zu verstehen, dass der Aufstieg im Sommer 2008 ausgerechnet in Köln verspielt wurde. Heidel war heute vormittag übrigens zu Gast im Sport1-Doppelpass und sprach dabei immer nur vom Mainzer Gastspiel am nächsten Wochenende in München. Hat man das Spiel am Dienstag gegen den FC etwa bereits als Sieg verbucht…? Hoffen wir also, dass unser FC die auf dem Höhenflug befindlichen Mainzer auf den Boden der Tatsachen zurückholt!

Auf die Auswärtsbilanz in Mainz kann der FC dabei aber wie erwähnt nicht hoffen: Von den bisherigen acht Begegnungen in Mainz (inkl. DFB-Pokal) konnte der FC exakt eine gewinnen – bezeichnenderweise war das bereits beim allerersten Aufeinandertreffen in der Saison 1962/63 (5:0). Danach holte der FC nur noch zwei Unentschieden und ging fünfmal als Verlierer vom Platz. Den letzten Punktgewinn in Mainz gab es in der Zweitliga-Saison 2002/03 (2:2). In der Bundesliga trafen die beiden Mannschaften erst zweimal aufeinander – beide Male hieß der Sieger Mainz 05 (2005/06: 4:2 und 2009/10: 0:1). In der Saison nach dem Aufstieg leistete sich der FC dann auch noch einen Ausrutscher im DFB-Pokal und musste sich unter Trainer Christoph Daum nach einer 1:3-Niederlage in Mainz früh aus dem Wettbewerb verabschieden. Höchste Zeit also für den FC, diese Bilanz aufzumöbeln!

Alle Ergebnisse des FC gegen Mainz seit 1962 gibt’s in der FC-History bei fcfp.de.

Fünf Änderungen gegen St. Pauli?

Vor einigen Tagen habe ich hier auf fcfp.de über einige mögliche Änderungen in der Startelf des FC fü r das Heimspiel gegen St. Pauli spekuliert. Fünf durchaus vorstellbare Umstellungen habe ich dabei in Betracht gezogen.

Heute nun schreibt der ‘Express’ über die Eindrücke aus dem gestrigen FC-Training. Und siehe da: Zvonimir Soldo ließ sein Team mit fünf Umbesetzungen gegenüber dem Bremen-Spiel trainieren. Demnach könnten sich Salger, McKenna, Brecko, Lanig und Novakovic am Sonntag auf der Bank wiederfinden, wobei das bei den beiden Letztgenannten durchaus überraschend käme. Soldo ließ am Freitag in folgender Besetzung trainieren: Mondragon – Andrezinho, Geromel, Pezzoni, Ehret – Petit – Freis, Yalcin, Jajalo, Clemens – Podolski

Das bedeutet, Podolski wäre einzige Spitze in einem angepassten System… Wir sind also gespannt, wie die FC-Elf am Sonntag aussehen wird – letztendlich ist es ohnehin egal wer spielt: Am Ende sind die drei Punkte entscheidend!

Mit neuem Personal gegen St. Pauli?

Nach den beiden Niederlagen zum Start in die neue Saison sollte FC-Trainer Zvonimir Soldo seine Mannschaft im Heimspiel gegen den FC St. Pauli mehr oder weniger komplett umstellen. Denn bei allen Widrigkeiten in den ersten Spielen (Stichwort Schiedsrichter und Angstgegner…) waren die Schwachstellen im FC-Spiel nicht zu übersehen. Und durch die Neuverpflichtungen in der Sommerpause gibt es, im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, endlich die notwendigen Alternativen, um auch vermeintlich sicher gesetzte Spieler einmal draußen zu lassen.

Abwehr.

Die ersten beiden Spiele haben – natürlich unter dem Eindruck der fehlenden etatmäßigen Innenverteidigung! – die Schwächen in der FC-Defenisve schonungslos aufgedeckt. Hier sollte ein nahezu kompletter Wechsel stattfinden. Miso Brecko war in Bremen an zwei Gegentoren beiteiligt und hat sich eine Pause verdient – für ihn sollte Andrézinho ins Team rücken. Auch die Innenverteidigung Pezzoni / McKenna war nicht frei von Fehlern – für den wieder gesenenen Geromel sollte Pezzoni weichen und auch auf der linken Seite sollte es einen Wechsel geben. Bei allen bekannten Defiziten die Fabrice Ehret im Defensivverhalten bisweilen mitbringt – im Spiel nach vorne kann er für den FC im derzeitigen 4-3-1-2-System sehr wichtig werden. Da Stephan Salger ebenfalls nicht frei von Fehlern war und er bei seinen ersten Einsätzen Lehrgeld zahlen musste, sollte man ihn nicht frühzeitig verheizen und Ehret an seiner Stelle ins Team nehmen.

Mittelfeld.

Die Dreierreihe im Mittelfeld scheint zwar gesetzt, dennoch sollte auch hier gewechselt werden. Offensichtlich waren in den ersten beiden Spielen die Schnelligkeits-Defizite im FC-Mittelfeld. Abhilfe könnte hier eine Hereinnahme von Adam Matuschyk schaffen, der in der vergangenen Saison an der Seite von Petit reifen konnte und seine Entwicklung nun fortsetzten muss! Für Matuschyk könnte Jajalo auf die Position von Yalcin rücken, dessen Start in die Saison unter keinem guten Stern stand. Gegen Kaiserslautern war der Neu-U21-Nationalspieler ein Opfer der Taktik nach dem frühen Platzverweis, in Bremen konnte er nicht an seine guten Leistungen aus der Vorbereitung anknüpfen – im Gegensatz zu Mato Jajalo, der in beiden Spielen gute Szenen hatte.

Angriff.

Lukas Podolski ist gesetzt und zeigte in beiden Saisonspielen aufsteigende Form im Vergleich zur letzten Saison. In Bremen war der Nationalspieler der auffälligste Offensivakteur des FC, während Sturmpartner Milivoje Novakovic komplett untertauchte und zurecht ausgewechselt wurde. Anstelle von Novakovic sollte Sebastian Freis eine Chance von Beginn an erhalten – der ehemalige Karlsruher spielte eine starke Vorbereitung um konnte zuletzt beim Testspiel der Stollenwerkelf gegen Schalke 04 mit zwei Toren überzeugen. Zudem gibt Freis immer alles für den FC und überzeugt mit großer Lauf- und Einsatzbereitschaft – Eigenschaften, die man bei Novakovic leider viel zu selten zu sehen bekommt.

Unter dem Strich würde das fünf Änderungen in der Startelf gegenüber dem Spiel des FC in Bremen bedeuten – auf dem Papier sieht die veränderte Mannschaft aber nicht schwächer aus. Im Gegenteil. Und bei allem Respekt vor dem kommenden Gegner: Wann, wenn nicht gegen St. Pauli sollte man eine veränderte Aufstellung testen?! Vor allem auch im Hinblick auf das dann folgende Auswärtsspiel bei den Bayern…

Aus meiner Sicht könnte die Startelf des FC gegen St. Pauli also so aussehen:

Personalsorgen gegen die Bayern.

Vor dem Spiel gegen die großen Bayern am Samstag wird der FC von Personalproblemen geplagt: Neben den langfristigen Ausfällen von Chihi (Riss des Syndesmosebandes) und Schorch (Kreuzbandriss) stehen gegen den Rekordmeister auch Wome (Bluterguss im Knie) und Pezzoni (Muskelfaserriss) weiterhin nicht zur Verfügung. Zu allem Überfluss musste Lukas Podolski heute das Abschlusstraining vorzeitig beenden – der Nationalspieler zog sich beim Länderspiel gegen Argentinien am vergangenen Mittwoch einen Bluterguss im Oberschenkel zu und wird deswegen praktisch rund um die Uhr behandelt. Ob Podolski gegen seinen Ex-Verein spielen kann, wird sich wohl erst kurz vor Spielbeginn entscheiden.

Immerhin steht Maniche nach überstandenen Knieproblemen wieder zur Verfügung und dürfte anstelle von Matuschyk in die Startelf rücken. Unter Berücksichtigung der zahlreichen Ausfälle zeichnet sich folgende Elf für das Spiel gegen die Bayern ab:

Sollte Podolski ausfallen, würde wohl Zoran Tosic ins Team rücken. In der Defensive könnte Brecko auch anstelle von Ehret auf der linken Seite spielen, McKenna auf die rechte Abwehrseite rücken und so Matuschyk seinen Platz in der Startelf behalten.

Vielleicht lässt sich Zvonimir Soldo aber auch etwas ganz anderes einfallen…